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Oster­wünsche

Liebe Clubmit­glieder,

ich hoffe, dass es Euch allen gut geht und ihr das Beste aus der Coronalage macht. Auch ich musste mich natürlich einschränken. Einige Gedanken gehen mir dabei durch den Kopf:

So sind für mich alle Seminare und kommu­nalen Aufträge für das erste Halbjahr ausge­fallen oder auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Kontakte nach „außen“ führe ich jetzt häufig über Telefon, Handy und Computer. Man lernt wieder, sich ausführ­licher und inten­siver auszu­tau­schen und ich nutze dazu die techni­schen Möglich­keiten wie Lautsprecher zum Mithören, kleine Telefon­kon­fe­renzen mit 2 bis 5 Teilnehmern oder auch ein Video-Gespräch per Handy oder Computer mit Kindern und Freunden. E‑Mail-Austausch erfolgt häufiger als bisher und mit Nachbarn spricht man jetzt öfters, wenn auch distan­ziert. Ich stelle fest, dass sich das gewohnte Umfeld verändert und ich mich selbst auch verändere. Corona hat meine Lebens­ge­wohn­heiten einge­schränkt und ich werde mich anpassen müssen, auch wenn vieles ungewohnt ist.

Als Christ finde ich es besonders krass, das Osterfest nicht mehr in der Gemein­schaft feiern zu können. Die angebo­tenen Möglich­keiten über die Medien sind letztlich kein wirklicher Ersatz.

Viele von uns wären sicher gerne wie bisher in Urlaub gefahren oder hätten mit Famili­en­an­ge­hö­rigen und besonders den Enkeln Ostern gefeiert – eine sehr harte Einschränkung.

Ich möchte euch trotzdem alle ermuntern, die Festtage so gut wie möglich zu gestalten und es sich gemütlich und schön zu machen. Nutzt vor allem die Möglichkeit zu ausgie­bigen Spazier­gängen und sucht mehr als bisher die Kontakte zu Menschen, denen Ihr begegnet. Wir alle sind in der gleichen Lage und ein kurzes Gespräch fördert das Gemein­schafts­gefühl. Wir sind stark in der Gemein­schaft und Corona wird hoffentlich bald vergessen sein.

In diesem Sinne wünsche Euch allen schöne, besinn­liche Oster­fei­ertage und habe die Hoffnung, dass es bald wieder eine Lockerung der Einschrän­kungen geben wird.

Euer Vorsit­zender,

Jürgen Stein­brink