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Tages­fahrt in den Schwarzwald

Schwarz­wälder Bauern­rauch­be­sich­tigung bei Familie Pfau

Zu ihrem dritten Tages­ausflug mit unserem bewährten Clubrei­se­leiter Dieter Weigand trafen  sich 32 Mitglieder des 1. BAC am Freitag, den 06.10. um 08.00 Uhr am Bruch­saler Schloss. Der Vorsit­zende Jürgen Stein­brink konnte Reiner Seeburger nachträglich noch ein Geburts­tags­präsent überreichen und bei der Begrüßung auch Dieter Suffel, den Vorsit­zenden des MSC Bruchsal, willkommen heißen. Aufgrund hohen Verkehrs­auf­kommens wurde folgende Fahrt­route gewählt: A5 bis Karlsruhe, A8 bis Pforzheim, B294 bis Freuden­stadt, B28 bis Herzogs­weiler (=Ziel). Umlei­tungen entlang der Strecke verzö­gerten aller­dings die geplante Ankunftszeit, so dass die Führung durch die Räucherei Pfau erst 40 Minuten verspätet erfolgen konnte. Entlohnt wurden die Mitglieder durch einen exzel­lenten und praxis­be­zo­genen Vortrag von Frank Pfau über die Räucher­pro­dukte des Unter­nehmens, die Herstellung und Lagerung sowie die Beson­der­heiten zum Einkauf von Wurst- und Fleisch­waren. Dazu gehörten auch die Begriffe „hausge­macht“ und „hausge­backen“, die für die regionale Qualität der Waren stehen. Mit der Besich­tigung von Lager- und Rauch­kammer, die bei einigen Clubmit­gliedern auch leichten Hustenreiz auslösten, wurde die Vielzahl der Produkte mit kleinen Kostproben in der Metzgerei aufge­zeigt. Natürlich nutzten alle Teilnehmer die Möglichkeit, original Schwarz­wälder Spezia­li­täten im zugehö­rigen Schwarz­wälder Schin­ken­säckle mit nach Hause zu nehmen. Nach diesem eindrucks­vollen Programm­punkt ging es weiter zum Mittag­essen im nahe Freuden­stadt gelegenen Landgasthaus „Sonne“. Die Anfahrt über schmale befes­tigte Wege war für den Busfahrer durchaus eine Heraus­for­derung, die er sicher meisterte. Bei der Wende­aktion während des Mittag­essens war er dann aber nicht erfolg­reich: der Bus blieb auf nassem Wiesen­un­ter­grund stecken und konnte nur durch einen herbei­ge­ru­fenen leistungs­starken Traktor wieder flott gemacht werden. Die Mitglieder bekamen davon Gott-sei-Dank kaum etwas mit. Dies hätte sicher auch zu erheb­licher Unruhe geführt – schließlich stand ja auch noch ein langer Rückweg bevor. Zeitlich und witte­rungs­be­dingt musste leider der Kurzbesuch in Freuden­stadt entfallen.   Die abschlie­ßende Fahrt durch das wunder­schöne Murgtal mit vielen optischen Facetten und einem farben­präch­tigen Herbstwald entlang des Flusses war für alle Teilnehmer dann doch noch ein versöhn­licher Abschluss eines langen Tages. (St.)