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Tages­ausflug nach Amorbach im Odenwald

Bei schönem Wetter trafen sich am Freitag, den 04. August 2017 die Mitglieder des 1.BAC und einige Gäste vom MSC Bruchsal zur ersten Tages­fahrt des Jahres am Bruch­saler Schloss. Das Ziel war Amorbach, eine Stadt im unter­frän­ki­schen Landkreis Miltenberg mit knapp 4000 Einwohnern. Sie liegt im bayeri­schen Odenwald und feierte im Jahr 2003 ihr 750-jähriges Bestehen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsit­zenden Jürgen Stein­brink übernahm Dieter Weigand als Reise­leiter den weiteren organi­sa­to­ri­schen Ablauf der Tour. Erster Höhepunkt war die Verteilung der Zeitschrift „Der Oldtimer“ mit neuem Erschei­nungsbild. Für etwas Aufregung sorgte die abwechs­lungs­reiche und zum Teil auch abenteu­er­liche Hinfahrt entlang und oberhalb des Neckars über enge Straßen und kleine Dörfer. Offen­sichtlich hatte der Busfahrer die kürzeste Entfernung im Naviga­ti­ons­gerät einge­geben und auf den schmalen Passagen vorüber­gehend die Orien­tierung verloren. Trotz des entstan­denen Zeitver­lustes konnte das anste­hende Programm aber wie geplant durch­ge­führt werden. Unter der fachkun­digen Anleitung von zwei ortskun­digen Führe­rinnen (Antje Vollmer und Sonja Heidemann) erhielten die Teilnehmer einen tiefen Einblick in die Entstehung und den Werdegang der berühmten Benedik­ti­ner­abtei, die heute zum Besitz des Fürsten­hauses zu Leiningen gehört. Zu den Kleinoden gehören die Fürst­liche Abtei­kirche und der Konventbau mit Bibliothek und Grünem Saal. Für die Belus­tigung der Teilnehmer sorgten die großen Überschuhe, die jeder Besucher der Bibliothek anziehen musste. Mit großem Interesse wurde auch zur Kenntnis genommen, dass Queen Victoria von England durch ihre Mutter Victoire, Fürstin von Leiningen, ihre Wurzeln in Amorbach hat. Nach diesem kultu­rellen Höhepunkt stärkten sich die Teilnehmer bei Bier und gut-bürger­licher Küche in der Gaststätte und Brauerei Etzel. Vor der Rückfahrt nach Bruchsal blieb noch genügend Zeit für eine Erkundung durch den Altstadtkern von Amorbach mit zahlreichen Sehens­wür­dig­keiten. Mit etwas Glück konnte man von Einhei­mi­schen dabei noch weitere inter­es­sante Geschichten erfahren. Auf der Rückfahrt waren sich alle einig: „Es war wieder einmal ein gelun­gener facet­ten­reicher Clubausflug.“ (J.St.)