DSC01895

Clubabend des 1.BAC am 05.07.2017

Senioren im Straßen­verkehr – bleibender Diskus­si­ons­stoff

Am Mittwoch, den 05.07., gab es für die  Mitglieder des 1.BAC im ADAC noch ein inter­es­santes Programm vor den Sommer­ferien. Ergänzend zur 1. Tages­fahrt am 04. August in das schöne Odenwald­städtchen Amorbach wird eine weitere Tagestour zur Garten­schau nach Bad Herrenalb im Schwarzwald angeboten. Diese Tour wird am 23. August mit Bahn (Karls­ruher Verkehrs­verbund) zentral von Bruchsal aus durch­ge­führt. Auswärtige können auch in Mingolsheim (KVV-Grenze) zusteigen. Für 40 Jahre Mitglied­schaft im ADAC wurde Martin Schmitt mit einer Urkunde und Nadel durch den Clubvor­sit­zenden, Jürgen Stein­brink, ausge­zeichnet. Als Gastre­ferent konnte Jürgen Stein­brink den 2. Vorsit­zenden und Clubsyn­dikus des ADAC Nordbaden, Harald Andres, willkommen heißen.  Als Fachanwalt für Verkehrs­recht nimmt er regel­mäßig am Deutschen Verkehrs­ge­richtstag in Goslar teil, der dieses Jahr zum 55. Mal tagte. In seiner inter­es­santen Einführung erläu­terte Harald Andres den Clubmit­gliedern den Zweck und die Ablauf­or­ga­ni­sation des Verkehrs­ge­richtstags. So werden die Ergeb­nisse der stets 8 Arbeits­kreise, die sich mit hochak­tu­ellen Themen zu Verkehr, Sicherheit und Rechts­grund­lagen beschäf­tigen, als Empfeh­lungen an Politik und Wirtschaft weiter­ge­geben und dort i.d.R. auch umgesetzt. Harald Andres ging speziell auf die Themen­be­reiche „Unfall­ur­sache Smart­phone“ und „Senioren im Straßen­verkehr“ ein. Am häufigsten wird durch das Benutzen des Smart­phones gegen die Sicherheit im Straßen­verkehr verstoßen. Dies ist zwischen­zeitlich ein gesell­schaft­liches Problem geworden, dem mit aller Härte vom Gesetz­geber entge­gen­zu­treten ist. Zum Schmunzeln für die Anwesenden war der Vergleich zwischen „Alternden Kraft­fahrern“ (1968) und den heutigen „Senioren im Straßen­verkehr“.  So hat sich außer den Begriff­lich­keiten über 50 Jahre in Diskus­sionen und Argumenten nicht viel geändert: „Wie lange sollen Senioren ihren Führer­schein behalten, wann und wie oft sind Zusatz­prü­fungen erfor­derlich u.v.a.“. Regel­mä­ßiges Fahrsi­cher­heits­training (ADAC, private Fahrstunden) hilft, sich nachhaltig im Straßen­verkehr sicher zu fühlen. Dies sorgte auch für viel Diskus­si­ons­stoff bei den Anwesenden. Der Vorsit­zende dankte schließlich dem Referenten für dessen exzel­lenten und inter­es­santen Vortrag. (J.St.)