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ADAC-Fahrsi­cher­heits­training in Heidelberg-Sandhausen

Am Montag, den 17. Oktober trafen sich 10 Mitglieder des 1. BAC zum Fahrsi­cher­heits­training in der ADAC-Anlage bei Sandhausen. Ziel des Besuchs war die Selbst­über­prüfung der Kennt­nisse im Straßen­verkehr und das Fahren mit dem eigenen Auto bei beson­deren Verkehrs­si­tua­tionen, Gefah­ren­lagen und extremen Witte­rungs­be­din­gungen auf der Straße. Dabei sollten insbe­sondere die vielen Sicher­heits­systeme des Autos getestet, das Vertrauen zum Auto und den eigenen Fähig­keiten gefördert werden.

Mit Josef Gattringer stand den Teilnehmern in der 6-stündigen Aus- und Weiter­bildung dazu ein kompe­tenter ADAC-Trainer zur Verfügung. Inhalts­schwer­punkte der theore­ti­schen Unter­weisung waren die Funkti­ons­weise der Sicher­heits­technik der mitge­brachten Fahrzeuge wie Antiblo­ckier­system, elektro­ni­sches Stabi­li­sie­rungs­pro­gramm mit Antisch­lupf­system, der Brems­as­sistent, Spurhal­te­system und Einpark­hilfe sowie neue Verkehrs­zeichen, Unfall­ab­wicklung und Beach­tens­wertes beim Umgang mit dem Auto und beim Verhalten im Straßen­verkehr.

Im anschlie­ßenden prakti­schen Ausbil­dungsteil wurden den Teilnehmern verschiedene Aufgaben gestellt: So galt es, einen Slalom­par­cours gleich­mäßig zu durch­fahren und mit der Lernroutine das Tempo zu steigern. An einer weiteren Station wurde die Gefah­ren­bremsung geübt. Dabei lernten die Teilnehmer, richtig zu bremsen und das Auto möglichst zielgenau zum Stehen zu bringen. Bei der Simulation einer schnee­nassen Fahrbahn konnten alle erstaunt feststellen, dass zum einen das Auto beim Brems­vorgang stabil in der Spur bleibt und auch bei kontrol­lierten Drehbe­we­gungen des Lenkrads stabil zu fahren ist. Höhepunkt war schließlich auf glattem und glitschigem Unter­grund das Umfahren von Wasser-„Hindernissen“ ohne Abbremsen des Fahrzeugs. Da jeder Fahrer / jede Fahrerin mehrmals die Übungen wieder­holen konnten, zeigte sich am Ende der Fahrab­schnitte ein sicht­barer Erfolg in der Reakti­ons­fä­higkeit und im Verhal­tens­muster. Am liebsten wären auch die Anfangs­skep­tiker noch länger auf dem Trainings­par­cours geblieben.

In der Abschluss­be­spre­chung mit Analyse des Trainings und der gesteckten eigenen Ziele zeigten sich alle hoch zufrieden und nahmen gerne die Teilnah­meur­kunde in Empfang. Der erste Vorsit­zende Dieter Weigand würdigte deshalb am Ende der Veran­staltung die Kompetenz von Ausbildung und Trainer und den persön­lichen Nutzen für jeden einzelnen.

(J. St.)